Notfall

Löwe braucht ein Zuhauseloewa

Helga Kelch schickt soeben diesen Hilferuf: : „… es ist zum Verzweifeln, so ein hübscher Bursche, aber das Glück ist ihm nicht treu.
Er sitzt in dem Tierheim in Brest, Weißrussland … dieses wird in den nächsten Tagen geschlossen … mit viel Mühen haben wir schon so viele dort gerettet und Löwa ist unser Sorgenkind! Er ist ca. 2 Jahre jung und ca. 54cm ist die Schulterhöhe.

NOTFALL! NOTFALL! NOTFALL!!!!

Achtung! Löwa braucht auch dringend neue PS!!! Er sollte heute ankommen und die geplante Pflegestelle hatte einen schweren Autounfall!

Er braucht erfahrene Menschen! Ohne weitere Hunde! Wer helfen kann schreibt bitte Mail an SOS Schnauzerfamilie e.V.
monique@sos-schnauzer-familie.de

Hier auch der Link zur Vermittlung:
http://www.sos-schnauzerfamilie.de/index.php/vermittlung/pflegestellen-gesucht/49-pflegestellen/315-loewa

Bitte auch weiter verteilen, Löwa soll am Leben bleiben! Vielen lieben Dank!“ 


Helga Kelch, 
Mobil: 0157 8190 8888 www.fellnasenliebe.de

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ju

Übrigens, wenn Du Dich fragst, warum wir nicht Löwe zu uns nehmen: unser Strubbel hat mit dem russischen Streuner Juri (siehe Foto),  einen Nachfolger gefunden. Wieder ein Glücksfall, ein wunderbarer Freund – und Löwe wird ihm sehr ähnlich sein. Ein Bekannter hatte  diese Hunde vor Jahren als Hütehunde in der Taiga kennengelernt. 

 

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Paul braucht ein endgültiges Zuhause: Ciobanese Mioritic (rumänischer Herdenschutzhund) … Geb. 10.02.2011 … männlich, kastriert … Schulterhöhe: 72cm, … momentan 44 Kilo  … (aufgrund andauernder Zwingerhaltung noch sehr wenig Muskulatur)

dscn0380Besonderheiten: blind (ein Auge wurde 2013 entfernt, das zweite Auge muss z.Z. behandelt werden (3xtägl. Augentropfen, die OP ist im Januar)

Paul wurde lange an der Kette gehalten und dort von anderen Hunden gepiesackt, auch wurde ihm das Essen weggefressen, so dass er völlig abgemagert in Rumänien gefunden wurde. Danach landete er in Deutschland 3 ½ Jahre in einem Zwinger/Gatter, ohne dass sein verbliebenes Auge (Glaukom – zweites Auge wurde entfernt) behandelt wurde – also mit dauerhaften Schmerzen.

Inzwischen wurde Paul bei uns aufgenommen, ist ans Haus gewöhnt und stubenrein. Er liebt die Gemütlichkeit, sein Kuschelbett und v.a. Schmusen mit seinen Menschen, das Erkunden der Welt, denn bisher hatte er kein Leben. Mit seiner Blindheit kommt er sehr gut zurecht und kennt seine gewohnte Umgebung schon nach kurzer Zeit und bewegt sich dort sehr sicher. Er lernt schnell.

Paul braucht unbedingt Halt, Sicherheit und liebevollen Umgang (!!!), Struktur, Geduld, Einfühlungsvermögen und Vertrauen, da er selbst sehr unsicher ist. Viel menschliche Nähe ist wichtig, dann bindet er sich schnell und verhält sich absolut loyal und ist sehr anhänglich.

Anderen Menschen, aber auch anderen Hunden gegenüber ist Paul momentan extrem misstrauisch und ablehnend (bellt, knurrt und kann auch mal die Zähne zeigen, wobei er sofort zurückweicht, wenn man ihn zurechtweist (in ruhigem Ton!) – oft auch ein Hin- und Her aus Hingabe und Ablehnung).

Deshalb braucht er dringend Menschen, die sich mit Herdenschutzhunden auskennen, möglichst in einer Umgebung, in der nicht zu viel Trubel ist. Er sollte im Haus bei seiner Familie wohnen dürfen (keine Kinder – wie er sich Kindern gegenüber verhält ist nicht bekannt), geht aber gern spazieren (ist nicht gern allein draußen)und genießt das Schnüffeln.

Der Umgang Begegnungen mit fremden Menschen muss dringend gelernt werden, da dies momentan äußerst problematisch ist!


dscn0352Anfänglich braucht er etwas Zeit, um alle Umgebungsgeräusche zu lernen und zu wissen, was normal ist und was nicht (aufgrund der Blindheit). Sein Mensch sollte für ihn das sehende Auge sein, sich bemerkbar machen (anfänglich), mit ihm reden, ihm hilfreich sagen, wenn Hindernisse da sind, was schnell zu Vertrauen führt (Paul ist sehr dankbar!).

Treppensteigen muss Paul noch lernen. Ob er Katzen mag ist offen.

Im Zwinger hat er mit zwei Artgenossen gelebt (kleinere Hunde), dort zeigte er jedoch auch ein völlig anderes Verhalten, als bei uns.

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