„Ein vernünftiger Grund“

Ich muß gestehen, daß ich mir noch nie das Tierschutzgesetz angesehen habe, da ich immer dachte, solch ein Gesetz – wenn auch anders – habe man in sich. Soeben nachgeholt. Die Feigheit, Hinterhältigkeit und Heuchelei des Ganzen springen einem schon im §1 ins Auge und die Folgen kann jeder zigtausendfach sehen – sofern man es erträgt.

§ 1 Grundsatz

Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

„Vernünftige Gründe“, einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen,  sind offensichtlich  Profitoptimierung (somit Massentierhaltung als Standard) oder die  sogenannte Religionsfreiheit (somit die Freiheit zum Schächten). Von den  vernünftigen Gründen bzw. den Folgen kann sich jeder ein Bild machen …

klick hier  z.B.:  Arbeitskreis humaner Tierschutz -Video

„An allem Unrecht, das geschieht, ist nicht nur der Schuld, der es begeht, sondern auch der, der es nicht verhindert.“ Erich Kästner

.

.


Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Absurdistan, Allgemein, Tierschutz veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu „Ein vernünftiger Grund“

  1. Marion schreibt:

    Alois Halder, Philosophisches Wörterbuch:

    „Vernunft bezeichnet in einem allgemeinen Sinn die Gesamtheit des geistigen Vermögens“

    Dann wissen wir ja, warum das Gesetz und die vernünftigen Gründe so sind.

  2. Susanne schreibt:

    …Massentierhaltung…usw…schuld sind immer die anderen…oder wir alle???

    • Hütestrubbel schreibt:

      „Schuld sind die anderen“…ja, der Eindruck kann auch in diesem Zettelkasten leicht entstehen. Wenn es allein die anderen oder das System wären, dann gäbe es noch Hoffnung. Aber wer nur in die Geschichte der letzten überschaubaren 500 Jahre blickt, müßte eigentlich zugeben, daß die Natur des Menschen das Problem ist. Auch wenn es die Gutmenschen-Fraktion nicht wahrhaben will: wir sind offensichtlich so angelegt, daß wir alle zum Tierquäler, Sklavenhalter, Bombenwerfer usw. werden könnten. Ist nur eine Frage der Reizschwelle, der Gelegenheit, der Definition oder unserer geistigen Verdrängung oder geistig-emotionalen Verführung. Indirekt sind wir doch als verdrängender Verbraucher jetzt schon Tierquäler der übelsten Art und egoistische Sklavenhalter, wenn es zu unserem finanziellen Vorteil ist.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s