Benny, der Wüstenhund

Folgende Post erreichte mich gestern von Gerlind Rose aus der Wüste von Qatar:Benny 8

„Wir haben Benny am Nationalfeiertag von Qatar ( 18. Dezember ) zusammen mit 2 anderen Hunden davor gerettet vergiftet zu werden. Wir hatten bereits dort, wo er lebte einen toten und einen sterbenden Hund gefunden, letzteren mussten wir einschlaefern lassen. Daraufhin beschlossen wir den Rest des Rudels einzufangen und dafuer zu sorgen, dass sie ein Zuhause bekommen. Die beiden andeeren Hunde sind momentan bei einer Hilfsorganisation im Zwinger, Benny war jedoch so scheu, dass wir entschlossen, ihn mit nach Hause zu nehmen, da er so keine Chance gehabt haette.

Es hat sich heraus gestellt, dass er wahnsinnig schnell lernt und, obwohl er die ersten Tage nur in eine Raumecke gestarrt hat, ist er nach nur 6 Wochen leinenfuehrig, kann sitz und platz, eine 8 durch die Beine laufen und Pfoetchen geben, es ist unfassbar. Er zeigt ueberhaupt keine Aggression und ist alles in allem sehr umgaenglich. Manchmal hat er noch etwas Angst aber laesst sich schnell beruhigen. Er kommt jetzt auch richtig aus sich heraus und faengt an zu spielen und Faxen zu machen, liebt auch Koerperkontakt und Streicheleinheiten sehr.

Benny ist ca. 1,5 bis 2 Jahre jung, ist bereits kastriert und geimpft und koennte in 3 Monaten nach Deutschland ausreisen. Wir wuerden uns fuer ihn hundeerfahrene Menschen wuenschen, die ihm die noetige Sicherheit bieten koennen, dann wird er bestimmt ein echt toller Kumpel. Wir koennen uns nicht vorstellen, dass wir hier in Qatar die richtigen Leute fuer ihn finden werden.

 Da wir diese „Sorte“ Hund noch nie gesehen haben und er uns eigentlich aeusserlich an einen Terrier erinnert, haben wir im Internet geforscht und sind so auf den Strobel gekommen, der sieht ihm irgendwie am aehnlichsten. Terrier passt nicht wirklich, denn er ist nicht besonders eigenwillig oder hyperaktiv, eher ein sanfter Riese. Es gibt auch in der Groesse keine Terrierart.

Bleibt nur die Frage, wie kommt ein Strobel nach Qatar ?

Wie dem auch sei, wir wuerden uns sehr fuer ihn freuen, wenn wir fuer ihn ein schoenes Plaetzchen in Deutschland finden koennten. Anliegend ein paar Fotos von dem Prachtkerl.

Vielen Dank und liebe Grüsse aus der Wüeste von Qatar

von Gerlind Rose und Benny“

Benny, ich drück Dir die Daumen. Wer sich für Benny interessiert, wende sich bitte direkt per E-Mail an gerlindrose@googlemail.com

Benny 3

 

 

 

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4 Antworten zu Benny, der Wüstenhund

  1. Bernd schreibt:

    Und dafür bleibt dann wieder einer mehr im deutschen Tierheim sitzen, wenn er nach Deutschland verfrachtet wird. Die sollen vor Ort nach neuen Haltern suchen, sitzen genug hier in den Tierasylen… aber was rege ich mich auf…

    • Hütestrubbel schreibt:

      …das ist mir schon klar und das Thema hatten wir ja schon einige Male. Na klar, man könnte der Frau sagen, such vor Ort nach neuen Haltern. Das würde sie auch tun, wenn es dort welche gäbe. Daß das Ganze auf Dauer keine Lösung ist und es auch nie eine geben wird, weiß ich auch. Es läge viel näher, den Welpen-Kunden des hiesigen sog. Züchters daran zu erinnern, daß für seinen Welpen einer im Tierheim hocken bleibt.

  2. Bernd schreibt:

    Das dort unten niemand zu finden ist kann ich mir fast nicht vorstellen… Qatar ist eines der Länder mit dem höchsten pro Kopf Einkommen… da wird sich doch bestimmt so ein reicher Scheich finden lassen der nen guten Hund zu schätzen weiß. Das mit den Welpenkäufern wird von mir schon lange so gehandhabt, nur bringst bei 999 von 1000 nichts… aber der 1 den empfinde ich schon als erfolg!

    • Hütestrubbel schreibt:

      Daß dort niemand zu finden ist, kann ich mir sehr gut vorstellen – zumal Gelind, die dort lebt, das auch erwähnt hat. Gäbe es nicht Leute wie sie, wäre dieser Benny auf der Straße verreckt. Einen reichen Scheich gibt es bestimmt dort, der einen „guten“ Hund zu schätzen weiß. Aber für den wäre wahrscheinlich ein anderer als dieser wunderbare Benny „gut“ – zum Beispiel einer mit Adelspapieren, mindestens 200.000 Euro schwer, der mit Krummrücken aus Deutschland einreist. Und daß wir uns in puncto Welpenkäufer einig sind, wissen wir ja.

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