Da hat der Hund Schwein gehabt…

…daß er im Westen nicht gefressen wird – wie zum Beispiel in unser verlängerten Werkbank China.

Bei http://albert-schweitzer-stiftung.de/ fand ich dieses Video.

Die Fragen dahinter: Nutz-, Haus-, Kuscheltiere? Sache, Material (Reiter reden ja oft von „Pferdematerial“) oder Mitgeschöpfe, beseelte Lebewesen? Das entscheidet je nach Geschmack, Standort, Spaßfaktor, „Kultur“ allein „der kleine Gott der Welt“ (Mephisto).

Und einen Kommentar  gibt`s auf der Seite der Albert-Schweitzer-Stiftung dazu – Elke Gelzlichter,  (http://www.naturwelt.org/ auch sehr lesens- und schätzenswert) schreibt:

Wenn man sich die menschliche „Esskultur“ betrachtet, kann es einem nur Übel werden: Da will die „zivilisierte“ westliche Welt zwischen Nutz- und Haustieren unterscheiden, während es zur „Esskultur“ des asiatischen Raumes gehört, „unsere“ Haustiere, Hunde und Katzen, zu verspeisen, möglichst noch wie einen Hummer lebendig in den Kochtopf geworfen. „Wat dem Einen sien Uhl, is dem Annern sin Nachtigall“,  damit soll gesagt werden, dass es ein Ausdruck absoluter menschlicher Arroganz bedeutet, hier Grenzen zu ziehen. Tiere hören nicht auf,  Leid und Schmerz zu empfinden nur weil es ein paar Politikern in den Kram passt!
Übrigens, „wenn Schlachthöfe Glaswände hätten, dann wären wir alle Vegetarier“, sagte Paul McCartney.
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6 Antworten zu Da hat der Hund Schwein gehabt…

  1. Elke Gelzleichter schreibt:

    Mit Paul McCartney bin ich voll in Übereinstimmung. Danke auch für das Zitat aus meinem Kommentar .

    VlG Elke Gelzleichter

  2. Der, der auch Tiere ißt! schreibt:

    Vom letzten Satz bin ich nicht überzeugt, da selbst unsere nächsten Verwandten keine reine Vegetarier sind…
    Ich persönlich werde niemanden verurteilen nur weil der oder diejenige einen Hund oder Katze verspeist… sonder eher wegen dem WIE…

    • Hütestrubbel schreibt:

      Insbesondere Hunde – und nicht nur die eigenen – sind aus meiner Sicht dem Menschen so nah, daß ich den Verzehr von Hundefleisch wie Kannibalismus werten würde.

      • Gabi b schreibt:

        Wobei ja auch in Deutschland Hunde gegessen wurden und wie man munkeln hört, auch noch heute gegessen werden, zumindest in den Ländern, die an die Schweiz und Österreich angrenzen sollen. Kürzlich erzählte mir meine Stieftochter, dass deren Nachbarin, die usprünglich in Polen beheimatet ist, extra in ihr Heimatland gefahren ist, um von dort Hundefett mitzubringen, weil ihr Kind unter Neurodermitis leidet und Hundefett LInderung verschafft; man muss also seinen Blick gar nicht in die Ferne schweifen lassen. Aus meiner Sicht ist natürlich ein Essen von Hunden ein No Go. Aber nicht alle haben diese nahe Beziehung zu einem Hund, wie wir Hundevernarrten 🙂 Ich bin mir sicher, ich würde auch kein Schwein mehr essen, wenn ich mit solchen eng zusammenlebte. Uns Menschen wohnt nun mal „Hässlichkeit und Schönheit“ gleichermaßen inne.

  3. Gabi b schreibt:

    In einem Gespräch mit einer langjährigen Mandantin hat mich diese auf eine Zeitschrift aufmerksam gemacht, die ich dann mal gleich abonniert habe und die sich „Kritische Ökologie“ nennt; es gibt auch eine Internetseite. Das neueste Heft befasst sich mit den „Rinderartigen“ und der Untertext lautet: „Die Kuh ist kein Klimakiller“. Sind überhaupt sehr interessante Themen, die dort beleuchtet werden, z.B. auch dieses hier http://www.peterfriedlich.de/index.php?option=com_content&view=article&id=80:delfinartyrium&catid=31:gedichte&Itemid=54

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